Roland Warner (Geschäftsführer eins energie in sachsen GmbH & Co. KG)

eins energie in sachsen GmbH & Co. KG

Vorhandene Infrastruktur wird schrittweise für Energie aus regenerativen Quellen genutzt.

Die Stadtwerke Chemnitz sind jetzt eins

Ein Aufbruch in die Moderne: Im 20. Jahr ihres Bestehens haben die Stadtwerke Chemnitz gemeinsam mit der Erdgas Südsachsen den nächsten Meilenstein gesetzt: Aus zwei wird eins – eins energie in sachsen GmbH & Co.KG. Bis zum Jahr 2012 soll die Fusion zum größten Energiedienstleister für die gesamte Region praktisch vollzogen sein, rein kaufmännisch wirkt sie seit 1.1.2010. Die Fusion garantiert nicht nur mehr wirtschaftliches Wachstum in einem gemeinsamen Unternehmen, sondern auch die Sicherung lokaler und regionaler Wertschöpfung. Für die ehemaligen Stadtwerke Chemnitz wird die Fusion nur ein vorläufiger Höhepunkt in ihrer Geschichte sein. Seit ihrer Gründung treiben sie aktiv den Wandel ihrer Stadt voran – zu ihrem Besten.

Für Chemnitz wollen wir nur eins

Rückbau und zugleich Neuerschließung sind Kennzeichen einer Stadt im Wandel. Die Veränderungen und Sanierungen der Stadt an ihrem Baukörper ziehen umfangreiche Veränderungen an Strom-, Wärme-, Gas-, Wasser- und Abwasserleitungen und -netzen nach sich. Die ehemaligen Stadtwerke – jetzt eins – haben aktiven Anteil an der Modernisierung der Stadt. Wohl kaum eine andere Stadt in Deutschland hat ihr Gesicht in den letzten Jahren so nachhaltig verändert wie Chemnitz. Die rasante Erneuerung der Infrastruktur, verbesserte Wärmedämmungen, moderne Heizungsanlagen und der Bevölkerungsrückgang haben auch in Chemnitz den Wärme- und Energiebedarf verändert. Das bestehende Braunkohle-Heizkraftwerk wurde auf den neuesten Stand gebracht und modernisiert. Auf unterschiedlichen Bedarf an Strom und Wärme kann heute zunehmend flexibel und effizient reagiert werden.

Die Energie in Chemnitz kommt von eins

Chemnitz bekennt sich zur heimischen Braunkohle. Parallel dazu erfolgt auch hier der konsequente Ausbau der erneuerbaren Energien. Dafür wird die schon vorhandene Infrastruktur schrittweise für die Energie aus regenerativen Quellen genutzt. Neben der Umweltverträglichkeit spielt die Wirtschaftlichkeit eine große Rolle. Regenerative Energie soll bezahlbar sein. Deshalb ergeben beide Faktoren nur zusammen ein tragbares Konzept. Schon heute deckt die Stadt Chemnitz mehr als 20 Prozent ihres Energiebedarfs über den „grünen Strom“ und liegt damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 16 Prozent. Dazu gehört auch der Einsatz moderner LED-Leuchten, die derzeit in der Chemnitzer Innenstadt getestet werden, und die intelligenten, elektronischen Stromzähler „Smart Meters“.

Die früheren Stadtwerke Chemnitz haben es geschafft, sich in der Energieerzeugung ihre Unabhängigkeit zu bewahren, und sind der Garant für eine umfassende Energieversorgung der Bürgerinnen und Bürger der Stadt. Als Infrastruktur-Dienstleister war und ist es für eins selbstverständlich, immer neue und verbesserte Lösungen und Konzepte zu entwickeln. Der Energiedienstleister ist deshalb Gründungsstifter der Stiftung Technische Universität Chemnitz. Im Rahmen von Forschungsaufträgen und gemeinsamen Projekten arbeitet eins seit Jahren eng mit den Wissenschaftlern der Universität zusammen und unterstützt auf diese Weise den Status der Stadt als international renommierte Forschungsmetropole. Die Stadt Chemnitz als Stätte von Erfindergeist und Forschung, Innovation und Modernität hat in eins energie in sachsen GmbH & Co. KG einen starken Partner an ihrer Seite. +