Chronik

2017

Die OEW Energie-Beteiligungs GmbH, eine Gesellschaft des kommunalen Zweckverbandes Oberschwäbische Elektrizitätswerke übernimmt im Mai 2017 4,21% an der VNG AG von Stadtwerke Erfurt.

2016

Stadtwerke Erfurt scheiden aus dem Gesellschafterkreis der VUB aus. Die treuhänderisch gebundenen Aktien an der VNG AG wurden auf Stadtwerke Erfurt zurück übertragen.

2015

Das Andienungsverfahren betreffend Stadtwerke Erfurt endet im letzten Quartal 2015. Die Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH entscheidet sich gegen einen Erwerb zum gutachterlich bestimmten Wert.

 

Die Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft und Stadtwerke Wittenberg erwerben im Februar 2015 jeweils anteilig die VNG-Aktien der Stadtwerke Nordhausen Holding sowie deren Geschäftsanteile an der VUB zum angebotenen Preis. Stadtwerke Nordhausen scheiden im Nachgang aus dem Gesellschafterkreis aus.

2014

Stadtwerke Nordhausen kündigt den Treuhandvertrag und dient die Aktien den anderen Gesellschaftern der VUB zum Erwerb an.

2013

Stadtwerke Erfurt kündigt den Treuhandvertrag und dient die Aktien den anderen Gesellschaftern der VUB zum Erwerb an. Die Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft äußert Erwerbsinteresse. Ein Verfahren zur Verkehrswertfeststellung durch einen externen Gutachter wird begonnen.

2010

Der Unternehmenssitz der VUB wird von Halle (Saale) in die Landeshauptstadt Erfurt nach Thüringen verlegt.

2009

Die beiden bisherigen Gesellschafter, Stadtwerke Jena-Pößneck GmbH und Stadtwerke Halle GmbH, verkaufen ihre VNG-Anteile (Jena: 1,04 Prozent, Halle: 3,66 Prozent) an die VUB und deren nunmehr zehn Gesellschafter. Damit bleibt die Sperrminorität an der VNG AG erhalten.

2008

In der „Erfurter Erklärung“ (6. November 2008) formulieren die Oberbürgermeister/-innen von zehn an der VUB beteiligten Kommunen ihre gemeinsame Position: Sie plädieren für eine selbsttragende ostdeutsche Wirtschaft, verbunden mit dem Ziel, die Unternehmenssitze großer Firmen und deren wesentliche Wertschöpfung vor Ort zu belassen. Unverzichtbar ist dabei der kommunale Einfluss auf operative und strategische Entscheidungen bei Energieversorgern sowie der Wille, diesen auch entschlossen auszuüben. Darüber hinaus erklärten die Stadtoberhäupter, die Sperrminorität an der VNG AG weiterhin aufrechtzuerhalten und die Zusammenarbeit innerhalb der VUB nachhaltig zu verlängern.

2003

Im Ergebnis der Fusion der E.ON AG mit der Ruhrgas AG im Jahr 2002 wurde im Wege der sogenannten Ministererlaubnis festgelegt, dass die beiden Fusionsunternehmen ihre Anteile an der VNG AG an einen „strategischen Partner“ der VNG veräußern mussten.

 

Während der Umsetzung der Ministererlaubnis wurde entschieden, dass die niedersächsische EWE AG der „strategische Partner“ sein sollte. Mit ihrem Know-How und ihrer Finanzkraft sollte die VNG zu einem eigenständigen, starken ostdeutschen Wettbewerber auf dem deutschen Erdgasmarkt werden.

 

Ebenso sah die Ministererlaubnis vor, dass zusätzlich 10 Prozent der VNG-Anteile an ostdeutsche Kommunen und/oder die VUB abgegeben wurden. Die Gesellschafter der VUB erwarben daraufhin diese 10 Prozent. Seitdem hält die VUB treuhänderisch insgesamt 25,79 Prozent.

Dezember 1990

Gründung der VUB mit kommunalen Gesellschaftern, die insgesamt einen Anteil von 15,79 Prozent an der Verbundnetzgas AG (VNG) hielten.

 

Gründungsgesellschafter waren:

GASAG Berlin

Stadt Brandenburg

Stadtwerke Chemnitz

Stadtwerke Cottbus

Technische Werke Dresden

Stadtwerke Erfurt

Stadtwerke Görlitz AG

Stadtwerke Halle